Glossar

Die wichtigsten Begriffe rund um Podcasts und Podcastwerbung

Sounddesign

Das Sounddesign besteht aus der Musik, die häufig am Anfang und Ende eines Podcasts läuft, aber auch überall dazwischen. Diese Stücke sollen dabei helfen, verschiedene Stellen im Podcast zu unterstreichen und die Emotionen oder Aussagen darin zu verstärken. Wir haben dafür unterschiedliche Optionen, von einem gekauften Stück aus einer Soundbibliothek bis hin zum vollständig durchkomponierten, individuellen Sounddesign.

Das Sounddesign besteht aus der Musik, die häufig am Anfang und Ende eines Podcasts läuft, aber auch überall dazwischen. Diese Stücke sollen dabei helfen, verschiedene Stellen im Podcast zu unterstreichen und die Emotionen oder Aussagen darin zu verstärken. Wir haben dafür unterschiedliche Optionen, von einem gekauften Stück aus einer Soundbibliothek bis hin zum vollständig durchkomponierten, individuellen Sounddesign. 

In einem ersten Schritt entscheidest du dich für das Format, das für dich passt. Die drei Optionen, die wir anbieten, sind die folgenden: 

Sound-Layout: Individualisiertes Premiumbeat-Paket

Bei dieser Version suchen wir ein passendes Musikstück für deine Show in der Soundbibliothek von Premiumbeat. Aus diesem Stück setzen wir dann ein Intro und ein Outro für deinen Podcast zusammen. Anschliessend haben wir die Möglichkeit, unterschiedliche “Shorts”, also kurze Stücke des ausgewählten Sounds, oder “Stems”, also die einzelnen Instrumenten-Spuren daraus, zu verwenden, um den Podcast weiter zu gestalten. Wir können beispielsweise kurze “Trenner “ daraus machen, die wir nutzen können, um thematisch unterschiedliche Blöcke in deinen Episoden zu gliedern. 

Solche gekauften Musikstücke hörst du bei uns zum Beispiel bei “Startklar”, dem Podcast des Flughafens Zürich:

Oder beim “Steilpass”: 

Und bei “Scho ghört?

Der Vorteil dieser Version ist, dass du aus bestehenden Stücken auswählen kannst und dass diese Option die schnellste und damit günstigste ist. Der Nachteil ist, dass das Musikstück nicht dir gehört. Es kann sein, dass ein anderer Podcast sich für die genau gleiche Titelmelodie entscheidet (wir empfehlen bestehende Sounddesign unserer Produktionen natürlich nicht an andere Kund:innen weiter, Premiumbeat ist aber eine öffentlich zugängliche Plattform, damit könnte theoretisch jede:r “dein” Sounddesign verwenden).

Sound-Layout: Individuelles Sounddesign (klein)

Bei einem individuellen Sounddesign komponiert unsere Head of Sound Christina Baron extra für dich und deine Show ein Stück, das genau dazu passt und macht daraus ein passendes Intro und Outro. Auch hier haben wir zusätzlich die Möglichkeit, ein “Bett” oder einzelne Shorts zu produzieren, mit denen wir dein Audio anreichern können, zusätzlich zum Intro und Outro. 

Das Besondere daran ist, dass du hier wirklich genau die Instrumente, den Rhythmus, das Tempo, die Stimmung und allenfalls zusätzliche Geräusche auswählen kannst, die vorkommen sollen. Das Design ist individuell und passt genau zu deiner Show.

Eigens komponierte Sounddesigns von Christina Baron hörst du zum Beispiel bei “Über den Bücherrand”:

Oder bei “The Journey”: 

Der Vorteil von diesem Sounddesign ist, dass es dein ganz individuelles Design ist, das nur deine Show hat. Wir können deinen Sound einem bestehenden Audiobranding anpassen, Teile davon übernehmen oder auch Geräusche einbauen, wie zum Beispiel das Blättern in Buchseiten oder Zuklappen eines Buchs für “Über den Bücherrand”. 

Der Nachteil ist, dass es deutlich komplizierter und damit teurer ist als ein Sounddesing “aus der Büchse”. 

Sound-Layout: Individuelles Sounddesign (gross)

Dieses Sounddesign funktioniert grundsätzlich gleich wie das kleine Paket, das oben beschrieben ist. Zusätzlich komponiert Christina hierfür auch noch “Moods”, also unterschiedliche stimmungsvolle Musikstücke, die dazu dienen, deine komplette Episode durchzukomponieren. Diese Art des Sounddesigns eignet sich vor allem für ReportagenReportagen sind Formate, bei denen meist unterschiedliche Protagonist:innen zu Wort kommen und “gemeinsam” mit den Hörer:innen etwas erleben, bei Bedarf ein Moderationstext durch die Geschichte führt und viel Geräuschkulisse, Atmosphäre und Sounddesign zum Einsatz kommen. Eine Reportage soll sich anfühlen, als wären die Hörer:innen live in der Geschichte dabei. 
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, bei denen Emotionen transportiert werden sollen. 

Hast du schon einmal berühmte Filmszenen ohne ihre typische Musik gesehen? Oder gesehen, welchen Unterschied verschiedene Musik auf die genau gleiche Szene machen kann?

Dann kannst du dir ungefähr vorstellen, wie sich eine durchkomponierte Reportage im Vergleich zu einer Reportage anfühlt, die komplett auf ein Sounddesign verzichtet. Die Moods werden passend zum Audio komponiert, damit sie genau die richtige Länge, die richtigen Tief- und Höhepunkte und eben den richtigen “Mood”, also die richtige Stimmung transportieren. 

Ein solches komplett durchkomponiertes Sounddesign hörst du beim Podcast “Herzfrequenz”:

Vorgehen

Das Vorgehen bei Sounddesigns ist grundsätzlich immer ungefähr das Gleiche. Wir starten damit, dass du uns sagst, wie dein Podcast klingen soll. Du gibst uns dafür am besten einige Stichworte an, wie zum Beispiel eine Musikrichtung oder ein Instrument, das vorkommen soll. Hilfreich ist zudem auch immer, wenn du schon einige Musikstücke oder sogar Podcast-Melodien hast, die dir gut, oder eben weniger gut gefallen. Auch nützlich sind Stichworte zur Stimmung wie “fröhlich”, “seriös” oder “dramatisch”. 

Bei Eigenkompositionen kannst du uns ausserdem einige Geräusche angeben, die du gerne verwenden würdest, die zu deiner Show passen. Das können zum Beispiel Kuhglocken, das Klirren von Glasflaschen, das Rascheln von Buchseiten, ein Herzschlag, Feuerknistern oder das Tippen auf einer Tastatur sein – oder was auch immer dir sonst einfällt. 

Mit diesen Inputs gehen wir dann an die Arbeit. Bei einem gekauften Sounddesign schicken wir dir einige Stücke zur Auswahl und mit deinem Feedback können wir die Suche dann entweder erweitern oder eingrenzen, solange, bis wir genau den richtigen Track gefunden haben. 

Bei einem selbstkomponierten Sounddesign erhältst du von uns einen Vorschlag, den du feedbacken kannst. Basierend darauf entwickeln wir weiter, feilen und schleifen, bis du zufrieden bist. Dann komponieren wir darauf basierende Shorts, Stems oder Moods, je nachdem, welches Soundpaket du gewählt hast und was zu deinem Audio passt. 

Bist du bereit, deine Geschichten zum Klingen zu bringen? Dann melde dich bei uns!

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