Glossar

Die wichtigsten Begriffe rund um Podcasts und Podcastwerbung

Distribution

Distribution ist der Schritt, in dem ein Podcast zu potenziellen Hörer:innen gebracht wird. Dazu gehört das Teilen auf Podcast-Plattformen, also das Distribuieren des Audios an sich, aber auch das Bewerben auf Social Media und weiteren internen und externen Kanälen.

Distribution ist der Schritt, in dem ein Podcast zu potenziellen Hörer:innen gebracht wird. Dazu gehört das Teilen auf Podcast-Plattformen, also das Distribuieren des Audios an sich, aber auch das Bewerben auf Social Media und weiteren internen und externen Kanälen.

Die Distribution ist einer der wichtigsten Schritte in einer Podcast-Produktion und sollte deshalb bereits von Anfang an mitgedacht werden. Wer soll den Podcast hören? Wo, wann und wie hören sie zu? Und wo und wie sollen potenzielle Hörer:innen vom Podcast erfahren? Eine gute Faustregel ist, dass in die Distribution noch einmal genauso viel Geld investiert werden sollte wie in die ProduktionUnter Produktion verstehen wir den ganzen Ablauf von der ersten Aufnahme bis zum fertigen Audio. Dazu gehören Aufzeichnungen, Skripten, Schnitt, Mixing & Mastering und das Sounddesign. Mehr Informationen zu den einzelnen Schritten findest du, wenn du auf die jeweiligen Begriffe klickst.
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Klar, der Abschluss der Produktion ist immer ein Erfolgserlebnis: Wir haben deine Ideen und deine Geschichte in ein fixfertiges Audio verpackt und das klingt richtig gut. Leider ist die Arbeit damit aber noch nicht getan. Zunächst gilt es einmal, den Podcast überhaupt so auszustatten, dass er gut geteilt werden kann. Dafür braucht er ein Coverbild, einen Titel, Podcastbeschrieb, Episodentitel und je nachdem separate Episodencover. 

Coverbild: 

Podcast-Visuals müssen für die meisten Hoster und Plattformen folgende technische Anforderungen erfüllen:

  • quadratisch

  • 3000x3000px

  • 72dpi

  • .JPG oder .PNG-Format

Für Apple Podcasts dürfen sie ausserdem nicht grösser als 520KB sein. Sie sollen als grosse Bilder gut aussehen, müssen aber auch dann funktionieren, wenn sie in der Grösse eines Fingernagels in einer App angezeigt werden. 

Auf dem Coverbild soll der Titel vorkommen, aber auf Untertitel oder zu viel Text sollte verzichtet werden - dieser wird im kleinen Format sowieso sehr schwer lesbar. Bei Farben und Design sind der Fantasie grundsätzlich keine Grenzen gesetzt, es sollte aber darauf geachtet werden, dass das Visual zum Format passt. 

Bei “Mord im Grand Resort” wird sofort klar, dass es um Verbrechen und Murder Mystery geht, bei “Rheuma persönlich” stehen die Gelenke im Vordergrund, bei “Auf der Bank” unterhalten sich zwei Angestellte einer Kantonalbank. Es darf natürlich auch etwas abstrakter sein, sollte aber vom Stil und Design zum Audio passen.

Podcasttitel: 

Ein Podcasttitel muss klar und verständlich sein, sodass potenzielle Zuhörer:innen sofort verstehen, worum es darin geht. Wichtiges Detail in diesem Satz: Es reicht, wenn potenzielle Zuhörer:innen ihn verstehen und nicht alle. Ein Podcast, in dem es um Zaubersprüche aus den Harry Potter-Büchern geht, darf ruhig “Alohomora!” heissen - das mag zwar nicht jede:r sofort verstehen, Fans aber schon.

Je klarer und einfacher ein Titel ist, desto besser wird er bei Suchmaschinen gefunden. Ein Fussballpodcast darf deshalb zum Beispiel durchaus das Wort “Fussball” im Titel haben – oder zumindest im Untertitel. Das Wort “Podcast” hingegen braucht es im Titel nicht. Und je klarer die Schreibweise und Aussprache eines Titels ist, desto besser funktioniert die Mund-zu-Mund-Propaganda, wenn jemand den Podcast weiterempfiehlt.

Ausserdem lohnt sich eine kurze Recherche, ob es schon einen Podcast mit dem gleichen Titel gibt, also eine kurze Google-Suche mit “Titelidee + Podcast” und eine Suche auf den grössten Podcast-Apps wie Spotify oder Apple Podcasts.

Podcastbeschrieb:

Beim Verfassen eines Podcastbeschriebs startet man am besten mit den wichtigsten Schlagwörtern. Worum geht der Podcast? Und was sind Begriffe und Wörter, nach denen die Zielgruppe auf Google oder auf Podcast-Plattformen sucht? 

Diese Begriffe sollten im Beschrieb vorkommen, genau wie die Namen von Moderator:innen oder Gäst:innen. Ein Beschrieb sollte zwischen ca. 150 und 400 Wörtern lang sein und auch die wichtigsten Links, weiterführenden Informationen und Calls-to-Action enthalten. 

Promotion

Wenn alle diese Elemente bereit sind, geht es daran, den Podcast zu veröffentlichen. Dafür werden Audios, Cover und Texte in der Regel bei einem Hoster hochgeladen (wir arbeiten mit Captivate) und von dort zu allen gängigen Podcast-Plattformen wie Spotify, Apple Podcasts, Deezer oder Pocketcasts verteilt. Dieses HostingDer Hoster eines Podcasts ist der Ort, an dem die Audiodateien “zuhause” sind. Von dort beziehen Podcast-Plattformen wie Spotify oder Apple Podcasts ihre Informationen. Ausserdem liefern Hoster zum Beispiel Analytics zum Podcast oder erlauben es, Werbung oder Transkripte einzufügen. Wir arbeiten mit Captivate als Hoster.
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 können wir gerne übernehmen.

Anschliessend ist alles bereit, um den Podcast zu bewerben. Dafür macht es Sinn, eine schöne Landing Page zu gestalten, auf die in allen Werbemassnahmen verlinkt werden kann. Die Landing Page sollte einfach auffindbar und idealerweise bereits auf der Startseite der Webseite bereits irgendwo verlinkt, sowie im Seitenbaum sinnvoll platziert werden. 

Beim anschliessenden Promoten des Podcasts gibt es praktisch eine unendliche Fülle von Optionen, wie das geschehen kann. Eine sehr beliebte Option ist natürlich immer Social Media. Hier eignen sich unterschiedliche Kanäle und Formate je nach Show etwas besser oder schlechter, es lohnt sich aber eigentlich immer, Bild- oder noch besser Videomaterial der Aufnahmen zu haben, mit dem der Podcast promotet werden kann. Je nach Format macht es auch Sinn, einen eigenen Kanal nur für den Podcast aufzubauen.

Zusätzlich können ganz unterschiedliche interne oder externe Kanäle genutzt werden: Sticker, Abwesenheitsnotizen, Plakatwerbung oder sogar Crèmeschnitten ;) Und einer der besten Wege, um Podcasts zu promoten, ist PodcastwerbungDiese Begriffe beschreiben, wann eine Werbung in einem Podcast eingespielt wird. Am Anfang einer Episode (Pre-Roll), in der Mitte (Mid-Roll) oder am Ende einer Episode (Post-Roll).
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. Denn Hörer:innen sind dort sowieso schon im Medium Audio unterwegs, nutzen ihre Podcast-App und sind meistens offen für weitere Hörempfehlungen, die zu dem passen, was sie gerade hören. Wenn ihnen dann der Host ihrer Lieblingsshow in einer Host-Read-AdDie Hosts eines Podcasts lesen die Werbung selber frei und authentisch ein.
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deinen Podcast empfiehlt, vertrauen sie diesem meistens und interessieren sich damit auch für dein Format. Oder du platzierst deine Werbung als Producer-Read-AdEin Audio-Spot, der von einer Werbestimme gelesen wird und idealerweise mit Geräuschen oder Musik untermalt ist.
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 am Ende der Episoden, damit Hörer:innen gleich wissen, was sie sich als Nächstes anhören sollen.

Gerne beraten wir dich bei unseren Produktionen zur Distribution und Promotion und finden mit dir gemeinsam die besten Kanäle, um deine Show zu potenziellen Zuhörer:innen zu bringen. 

Hast du bereits eine Show, die aber noch nicht so richtig läuft? Auch damit können wir dir gerne weiterhelfen, in dem wir zuerst einmal einen Reichweitencheck machen und anschliessend gemeinsam mit dir ein Distributionskonzept erarbeiten. 

Melde dich gerne bei uns, dann beraten wir dich zu deinen Möglichkeiten!

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