Die wichtigsten Begriffe rund um Podcasts und Podcastwerbung
Das Gesprächsformat ist die häufigste Podcastform und das, was viele grundsätzlich unter dem Begriff “Podcast” verstehen. Häufig unterhalten sich zwei Personen, entweder (in sogenannten “Laberpodcasts”) über Gott und die Welt oder über bestimmte Fachthemen. Auch Monolog-Formate sind in den letzten Jahren beliebter geworden, in denen ein Host von seinen oder ihren Erlebnissen erzählt.
Das Gesprächsformat ist die häufigste Podcastform und das, was viele grundsätzlich unter dem Begriff “Podcast” verstehen. Häufig unterhalten sich zwei Personen, entweder (in sogenannten “Laberpodcasts”) über Gott und die Welt oder über bestimmte Fachthemen. Auch Monolog-Formate sind in den letzten Jahren beliebter geworden, in denen ein Host von seinen oder ihren Erlebnissen erzählt.
Gesprächsformate sind von der Produktion her das einfachste Format, deshalb sind sie auch deutlich günstiger als beispielsweise
ReportagenReportagen sind Formate, bei denen meist unterschiedliche Protagonist:innen zu Wort kommen und “gemeinsam” mit den Hörer:innen etwas erleben, bei Bedarf ein Moderationstext durch die Geschichte führt und viel Geräuschkulisse, Atmosphäre und Sounddesign zum Einsatz kommen. Eine Reportage soll sich anfühlen, als wären die Hörer:innen live in der Geschichte dabei.
mehr. Bei uns gibt es Gesprächsepisoden je nach Thema und Aufwand bereits ab 1900 Franken.
Hier sind die wichtigsten Vor- und Nachteile von Gesprächsformaten:
Pros:
Bekannt & bewährt: Das Gesprächsformat ist weltweit schon millionenfach umgesetzt worden, deshalb gibt es viele gute Vorbilder und definitiv ein breites Publikum für dieses Format
Rückt Menschen ins Zentrum: Ein Gesprächsformat bietet viel Platz, sich voll und ganz auf die Protagonist:innen und das Gesagte zu konzentrieren. Mit einer guten Interviewtechnik können Hosts sehr viel aus ihren Gäst:innen herauskitzeln
Vergleichsweise einfach und günstig: Gesprächsformate benötigen meistens wenig Post-Produktion, da sie möglichst so gesendet werden, wie sie aufgezeichnet sind.
Cons:
Leben von guten Protagonist:innen: Gerade weil sich in diesem Format alles um die Menschen dreht und nicht wie bei Reportagen mit Skripts, Zwischenmoderationen oder Geräuschen gearbeitet wird, müssen die Aussagen der Protagonist:innen Hand und Fuss haben und sie sollten möglichst eloquent sein, da ihnen Hörer:innen für lange Zeit gerne zuhören sollen.
Interviewen ist eine Kunst: Viele sind der Meinung, jede:r könnte einen guten Gesprächspodcast machen. Gute Gesprächsführung ist aber eine Kunst und die Chemie zwischen Host und Gäst:innen muss stimmen. Das wird bei diesem Format häufig unterschätzt.
Die Produktion eines Gesprächsformats beginnt mit einem soliden
KonzeptJedes gute Podcast-Projekt startet mit einem soliden Konzept. Darin wird festgelegt, was die Hauptbotschaften und Ziele des Podcasts sind, was damit erreicht werden soll, wer darin vorkommt, wann und in welchen Abständen produziert und publiziert wird, wie das Budget aussieht, wie der Podcast promotet wird und so weiter.
mehr. Dafür führen wir meistens Konzeptworkshops durch, um festzulegen, was genau die Message des Podcasts sein soll, wer darin vorkommen soll und vor allem, wer das Format hostet. Ein Gesprächsformat steht und fällt mit dem Host, denn sie oder er ist die Bezugsperson der Hörer:innen, führt durch die Episoden und die Gespräche.
Anschliessend werden die passenden Gäst:innen gesucht. Auch das ist bei einem Gesprächsformat ein wichtiger und häufig zeitaufwändiger Schritt, denn das Format lebt schlussendlich von den Gäst:innen und deren Interaktion mit dem Host. Je nach Format handelt es sich dabei um einen Co-Host, der oder die in jeder Folge dabei ist, oder um wechselnde Expert:innen. Bei der Wahl der Gäst:innen sollten unterschiedliche Dinge beachtet werden. Natürlich sollten sie spannend sein und sich mit dem gewünschten Thema auskennen. Sie sollten vor allem aber auch eloquent sein und sich dabei wohl fühlen, aus ihrem Leben oder ihrem Unternehmen zu erzählen. Ein bisschen Nervosität vor dem Mikrofon ist normal und legt sich meistens im Laufe des Gesprächs wieder, aber jemand, der oder die sich überhaupt nicht wohlfühlt oder nicht gut darin ist, Geschichten zu erzählen, eignet sich vermutlich eher weniger als Gast oder Gästin. Bei Gesprächsformaten bieten wir immer gerne auch Gesprächscoachings oder kurze Einführungen an, damit sich alle Beteiligten vor dem Mikrofon wohlfühlen und das Beste aus ihren Gesprächen herausholen können.
Wenn die passenden Gäst:innen gefunden sind und alle bereit sind für die Aufnahmen, müssen Aufnahmetermine vereinbart werden. Dabei ist es wichtig, sich das Aufnahmesetting zu überlegen. Die beste Tonqualität erzielen wir natürlich, wenn wir in unserem Audiostudio in Winterthur aufnehmen. Wir haben aber auch die Möglichkeit, externe Studios, zum Beispiel in Zürich oder Bern zu mieten. Alternativ können wir auch dort aufnehmen, wo die Protagonist:innen sind, zum Beispiel an ihrem Arbeitsplatz oder bei ihnen Zuhause. Bei “Hallo Gesundheit”, einem unserer Gesprächsformate, zeichnen wir draussen beim Spazieren auf. Je nach Gesprächssetting ändert sich die Atmosphäre etwas. Eine weitere Möglichkeit besteht darin, remote aufzunehmen, also über Online-Tools. Anwendungen wie Riverside oder Squadcast erlauben es, in einem Online-Call Gespräche zu führen, bei denen die Audiospuren lokal aufgezeichnet werden. Das heisst, auch wenn es einmal Verbindungsprobleme gibt oder die Anrufqualität nicht wirklich ausgezeichnet, sind die Tonspuren trotzdem qualitativ sehr gut. Voraussetzung dafür ist, dass die Gesprächspartner:innen ein Mikrofon oder Headset haben, das eine gute Audioqualität ermöglicht.
Eine einfachere Version sind Monolog-Formate, bei denen ein Host das gesamte Format spricht. Dafür fallen die oben genannten Schritte zur Auswahl der Gäst:innen und zu den Aufnahmeterminen weg, es braucht aber natürlich trotzdem ein passendes Gesprächssetting und allenfalls ein Moderationscoaching.
Die
PostproduktionUnter Produktion verstehen wir den ganzen Ablauf von der ersten Aufnahme bis zum fertigen Audio. Dazu gehören Aufzeichnungen, Skripten, Schnitt, Mixing & Mastering und das Sounddesign. Mehr Informationen zu den einzelnen Schritten findest du, wenn du auf die jeweiligen Begriffe klickst.
mehr gestaltet sich bei Gesprächsformaten in der Regel relativ einfach. Da es nicht möglich ist, im Nachhinein grosse Umstellungen oder Korrekturen vorzunehmen, sollte das Gespräch möglichst von Anfang an so sein, dass nur noch Anfang und Ende, sowie störende oder allenfalls langgezogene Passagen entfernt werden müssen, der Rest aber stehen bleiben kann. Gesprächsformate sollen schliesslich auch eine gewisse Spontaneität und den Charakter eines Live-Gesprächs mitbringen.
Meistens werden ein Intro und Outro eingebaut und die Tonspuren gehen noch durchs
Mixing und MasteringUnter Mixing/Mastering verstehen wir die Vereinheitlichung und Optimierung der Audios. Dazu gehört es beispielsweise, die Lautstärken anzupassen, Hintergrundgeräusche zu entfernen oder Stimmen richtig satt und präsent klingen zu lassen. Dieser Schritt garantiert, dass alle unsere Audios die gleiche hohe Soundqualität haben.
mehr, werden also vereinheitlicht und die Stimmen bei Bedarf optimiert.
Gespräche sind auch in unserem Katalog das häufigste Format und wir durften schon zahlreiche ganz unterschiedliche Produktionen dieser Form umsetzen.
Ein Beispiel eines klassischen Gesprächsformats ist “Hallo Gesundheit”, der Podcast der CSS. Darin sprechen die Hosts Manuel Diener und Carla Keller mit ganz unterschiedlichen Menschen. Meistens drehen sich zwei Episoden um das gleiche Thema, wobei in einer Episode ein:e Expert:in zu Wort kommt und in der anderen Episode ein:e Betroffene:r.
Um das Gesprächssetting etwas aufzulockern, unter anderem auch, weil es sich häufig um nicht ganz einfache Themen handelt, finden die Gespräche beim Spazieren statt. Das sorgt für einen etwas lockereren Austausch und macht es einfacher, über persönliche Schicksale oder komplexe Themen zu sprechen.
Allerdings setzt dieses Format auch sorgfältige Planung voraus, denn es muss eine geeignete Spazierstrecke, möglichst ohne zu viele Hintergrundgeräusche wie Kuhglocken, Baustellen oder vorbeifahrende Züge gefunden werden. Zusätzlich sind wir für dieses Format auf schönes Wetter angewiesen, denn einerseits ist ein Spaziergang bei Wind oder Regen nicht besonders angenehm, andererseits ist schlechtes Wetter auch auf der Aufnahme hörbar.
Ein zweites Beispiel, das auch bei schlechtem Wetter funktioniert, ist der Frauenfussball-Podcast “Steilpass”. Hier spricht Sarah Akanji als Host mit ganz unterschiedlichen Personen aus dem Frauenfussball. Die Aufnahmen dafür finden in unserem Videostudio statt. Wir haben Sarah zu Beginn des Formats gebrieft und jeweils ihre Fragenkataloge mit ihr gespiegelt, den Rest übernimmt sie als Host aber selbst.
Im “Steilpass” kommen einige Elemente vor, die sich in jeder Episode wiederholen, wie ein “Rapid Fire” oder eben der “Steilpass”, eine Frage, die die Gäst:innen jeweils an die nächste Person stellen dürfen, die im Podcast zu Gast ist.
Möchtest du deine Geschichten in einem Gesprächsformat erzählen oder spannende Gäst:innen vor dein Mikrofon holen? Wir helfen dir gerne bei der Umsetzung!
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